Ätherische Öle

Düfte lassen dich in Erinnerung schwelgen, oder sie bringen dich zurück ins hier und jetzt – ins Spüren.

Ätherische Öle können noch mehr für dich sein. In ihrer konzentrierten und verflüssigter Form, aus Pflanzen gewonnen, sind sie in vielerlei Hinsicht eine Genugtuung für dich. So können sie körperliche Leiden schwächen, bestimmte körperliche Prozesse zu deinen Gunsten verändern und allumfassend entgiften und vitalisieren. Auf metaphysischer, geistiger Ebene sind planzliche Essenzen Katalysatoren für vielfältige Veränderungen. Zum Beispiel wirken sie anregend, ausgleichend, stärkend oder beruhigend auf dein Gemüt. Gleichzeitig und einhergehend mit deiner körperlichen und geistigen Ausgeglichenheit, kann sich auch deine Seele frei entfalten und das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele wird kraftvoll unterstützt.

Geschichtlich ist zu vermerken, dass schon die Ägypter bei der Einbalsamierung auf Pflanzenessenzen setzten. Die Römer pflanzten zielgeführt aromatische Kräuter an. In China und Indien sind ätherische Essenzen seit langer Zeit im Gebrauch. Auch in der westlichen Medizin gewinnt die Aromatherapie wieder mehr und mehr an Bedeutung.

Gewonnen werden natürliche ätherische Öle durch Destillation oder das Auspressen von Pflanzen. Bestehend aus organischen Stoffen wie Terpenen, Alkoholen, Ester und Ketonen, ist auch eine synthetische Herstellung möglich. Für die Aromatherapie und die körperliche Anwendung dürfen nur 100% naturreine ätherische Öle verwendet werden. (Ich benutze hauptsächlich Öle von Primavera: http://www.primavera.de) Um die Qualität zu überprüfen, kann man ganz einfach 1/2 Tropfen auf Papier träufeln und unter Wärmezugabe beobachten was passiert. Löst sich der Fleck auf, ist das ein Zeichen für Echtheit. Löslich sind die ätherischen Essenzen in Alkohol und Fett. So sind sie nicht wasserlöslich werden jedoch oft im Wasser aufgelöst um die orale Einnahme zu vereinfachen.

Ätherische Öle sind hochkonzentriert und sollten daher nur bedingt unverdünnt angewendet werden. Es empfiehlt sich als Faustregel ein Mischverhältnis von 2 zu 1000 (2g ätherisches Öl auf 1l Wasser).

Es gibt darüber hinaus sehr vielfältige Arten, ätherische Öle anzuwenden. Zwischen den Händen verrieben, als Duftspray, im Trinken, zum Backen/Kochen oder in der Kosmetik. Auf die kältere Jahreszeit hin gesehen sind sie auch sehr wohltuend auf die Heizung geträufelt, in einer Duftlampe oder im wärmenden Badewasser. Auch Salbe, Sud und Tee lassen sich mit dem Zusatz von ätherischen Ölen wunderbar herstellen. Zudem lassen sich die Pflanzen in ihrer ursprünglichen Form oder als Gewürz gleichermaßen anwenden.

Theoretisch lässt sich jede erdenkliche Pflanze zu ätherischem Öl verarbeiten. Jedoch haben sich im Laufe der Historie einige Pflanzen als besonders heilsam und geeignet herausgestellt.

Zu meinen liebsten gehören:

  • dem Lavendel werden vor allem beruhigende und ausgleichende Eigenschaften zugeschrieben. So kann man ihn beispielsweise abends vor dem Zubettgehen auf das Kopfkissen träufeln um schneller in einen ruhigen Schlaf zu gleiten. Auch bei Krämpfen und Migräne wird auf Lavendel gesetzt.
  • Pfefferminze schafft bei Müdigkeit Abhilfe. Eine sehr große Rolle spielt sie bei Vorgängen die den Magen-Darm-Trakt betreffen. Bei Magenkrämpfen, Koliken, Blähungen und Durchfall ist Pfefferminze sehr wohltuend.
  • Teebaumöl ist vor allem zur kosmetischen Anwendung geeignet. Durch seine antibakteriellen und wundheilenden Eigenschaften lindert er Akne und Pickel. Auch auf Insektenstichen aufgetragen lindert Teebaumöl den Juckreiz und die Schwellung.
  • Eukalyptus eignet sich besonders gut zur Unterstützung der Atemwege. Zum Beispiel bei Bronchitis, Asthma und Husten.

Ätherische Öle tragen bei allen Beschwerden zu einer Heilung und Besserung bei. Darüber hinaus sind sie Milleuveränderer, sorgen für eine optimale Erhaltung der Gesundheit und beugen Krankheiten vor. Bei fachgemäßer Verwendung von ätherischen Ölen gibt es keine Nebenwirkung. Der menschliche Organismus entwickelt zudem keine Toleranz gegenüber ätherischen Ölen.

Aromatherapie dient der Unterstützung anderer Therapieformen und verfügt auch für sich alleine gestellt über heilsame und gesundheitsförderne Wirkungsweisen. Besonders schön ist es, dass man sie mit ein wenig Fachwissen und verantwortlichem Umgang als eine Heil-Methode sehen darf, um eigenverantwortlich ganzheitlich gesund zu werden und zu bleiben. Dabei ist das Heilmittel einfach zu beschaffen und wächst mit etwas Glück sogar im eigenen Garten.

Du hast alles schon in dir. Schaffe die Umgebung zur Heilung und vertraue auf deine Selbstheilungskräfte.

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